Überraschung geglückt!

MSG Hainzell/Großenlüder – TV Hersfeld 30:27 (18:17)

Am vergangenen Sonntag konnte MSG Hainzell/Großenlüder gegen den TV Hersfeld überraschen. Am Ende stand ein verdienter 30:27 (18:17)-Erfolg auf der Anzeigetafel. Bevor dieser Sieg sicher war, musste sich die MSG aber mächtig strecken.

Die Hausherren erwischten zunächst den besseren Start und konnten sich mit 5:2 absetzen. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei aber schon deutlich wurde, dass die Abwehr der MSG die Rückraumschützen der Gäste um Krause nicht in den Griff bekam. Nichtsdestotrotz konnte man den Vorsprung über 12:9 und 16:12 erfolgreich verteidigen, da zugleich im Angriff sehr geduldig gespielt wurde, bis die Wurfchance kam und diese wurde dann meist sicher verwertet. Kurz vor der Pause nahmen sich die Hausherren jedoch eine Schwächephase, so dass der TV Hersfeld beim Halbzeitpfiff nur noch ein Tor zurücklag.

Der Start in die zweite Hälfte gehörte wieder der MSG Hainzell/Großenlüder. Beim 24:20 hatten sich die Hausherren wieder eine 4-Tore-Führung erarbeitet. Anschließend entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem die Gäste beim 27:27 erstmals seit dem 1:1 wieder ausgleichen konnten. Doch im Gegensatz zum Derby gegen Alsfeld bewahrten die Hausherren diesmal die Nerven. In der Abwehr wurde endlich wieder richtig zusammengearbeitet und im Angriff zeigten sich Sebastian Martin und Johannes Schmitt treffsicher, so dass am Ende ein verdienter und wichtiger 30:27-Erfolg zu Buche stand.

Nächster Woche muss die MSG Hainzell/Großenlüder beim noch punktlosen Mitaufsteiger VfL Wanfried antreten. Anpfiff dieser Partie ist am Samstag um 18.00 Uhr.

MSG Hainzell/Großenlüder: Rene Herber, Simon Weber, Tom Czypulowski; Sebastian Martin 1, Johannes Schmitt 2, Dominik Malolepszy, Patrick Wehner, Florian Zander 1, Benedikt Dimmerling 4/1, Lutz Gerhard, Simon Münker, Lukas Dimmerling 7/1, Michael Blinzler 5, Janos Zinn 9.

TV Hersfeld: Kretz, Hüter, Fohr; Kemmerzell 3/2, Förtsch, Kromm, Koch 5, Keller 5, Wiegel 1, Mudrak, Krause 10, Kehl, Matthiessen 3.

Schiedsrichter: Emanuel/Illgen (HSG Fuldatal/Wolfsanger)

Zuschauer: 350

Siebenmeter: 2/2 – 2/2.

Zeitstrafen: 4 – 4.

Rote Karte: Mudrak (TV Hersfeld) 34:03, wg. 3x2 Minuten.