Zu spät aufgewacht!

MSG Hainzell/Großenlüder – HSC Landwehrhagen 31:31 (14:13)

Am vergangenen Sonntag war der HSC Landwehrhagen zu Gast in der Lüdertalhalle. Nach 60 Minuten trennten sich beide Mannschaften mit 31:31 (14:13)-Unentschieden.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Heimspielen zeigte die Sieben um Trainer Janos Zinn keinerlei Einstellung zum Spiel und es wurde ohne jegliche Emotionen gespielt. Daher liefen die Gastgeber immer einem Rückstand hinterher. Entweder agierte man in der Abwehr zu schläfrig und bekam den Rückraum der Gäste um Sven Hinz und Louis Feckler nicht in den Griff oder man scheiterte im Angriff am guten Gästetorhüter Rene Hüsken. Über 2:4 konnten die Gäste ihren Vorsprung bis zum 10:7 ausbauen. Dann ging endlich ein kleiner Ruck durch die Mannschaft und bis zum Halbzeitpfiff war die Partie gedreht.

Wer jetzt auf eine Leistungssteigerung der MSG hoffte, wurde bitter enttäuscht. Genauso leblos und ohne Kampfesgeist wie am Anfang gewährte man den Gästen zu viele Freiräume, so dass sie beim 22:28 scheinbar für eine Vorentscheidung gesorgt hatten. Doch nach einer Auszeit der Hausherren wurde endlich angefangen zu kämpfen. Die Abwehr wurde auf ein 4:2 umgestellt, was die Gäste zusehends verunsicherte. Nach dem 28:30 konnte beim 31:31 erstmals seit dem 14:14 wieder ausgeglichen werden. Zwar gelang noch ein regulärer Siegtreffer für die MSG, doch wurde diesem die Gültigkeit durch die ansonsten gut leitenden Schiedsrichter nicht anerkannt.

Am Ende wusste man nicht, ob man sich über diesen einen Punkt freuen konnte oder nicht: Vom Spielverlauf her, war er glücklich, doch am Ende wäre durchaus auch noch ein Sieg möglich gewesen.

Am nächsten Wochenende wartet auf die MSG Hainzell/Großenlüder eine ungleich schwerere Aufgabe. Dann ist sie beim Tabellenzweiten in Korbach zu Gast. Anpfiff zu dieser Partie ist bereits um 16.30 am Samstag.

MSG Hainzell/Großenlüder: Christian Andert, Rene Herber, Simon Weber; Sebastian Martin, Johannes Schmitt 2, Patrick Wehner, Dominik Malolepszy, Florian Zander 1, Benedikt Dimmerling 8/5, Lutz Gerhard 2, Simon Münker, Lukas Dimmerling 10, Michael Blinzler 5, Janos Zinn 3.

HSC Landwehrhagen: Hüsken, v. Gemünden, Herzfeld; Merwar, Hinz 2, Feckler 6, Brücker 4, Adam 7/2, Hörder 4, Heyne 2, Zimmermann 6, Höpcke.

Schiedsrichter: Paschenko/Paschenko (TG Wehlheiden)

Zuschauer: 300.

Siebenmeter: 5/5 – 3/2.

Zeitstrafen: 1 – 3.