HSG mit Arbeitssieg gegen Tabellenletzten!

HSG Großenlüder/Hainzell – Eschweger TSV 32:27 (17:14)

Im letzten Heimspiel des Jahres 2017 erwartete die HSG aus Großenlüder und Hainzell das Tabellenschlusslicht aus Eschwege. Nachdem man letztes Jahr im Hinspiel gegen die Gäste eine bittere Niederlage hinnehmen musste, wollte man dies unbedingt verhindern und ging deshalb konzentriert und motiviert in die Partie.

Kurios war, dass die Gäste aufgrund des Schneechaos die Verspätung ihrer zwei Torhüter hinnehmen musste, weshalb sie mit einem Feldspieler im Tor begannen und erst ab der zwanzigsten Spielminute auf sie zurückgreifen konnte. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, keiner der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Die HSG spielte zwar gut nach vorne, agierte jedoch im Abschluss nicht mit der notwendigen Konsequenz und auch in der Deckung konnten man die Achse Zidar und Spannknebel nur schwer unterbinden, wodurch man sich nie mit mehr als drei Toren absetzen konnte. Auch in der zweiten Halbzeit gestaltete es sich als schwierig, die Führung auszubauen. Man war zwar die bessere Mannschaft, jedoch konnte Eschwege oft stark antworten, sodass man bis zur 45. Minute die Führung nur auf vier Tore ausbauen konnte. Dann legte die Heimmannschaft jedoch einen Endspurt hin und konnte sich in der 55. Minute auf 32:24 absetzen, wodurch das Spiel entschieden war. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein verdienter Heimsieg war, wenn auch nicht der schönste. Die HSG überwintert somit auf Platz drei und ist dem Spitzenduo aus Hersfeld und Melsungen immernoch dicht auf den Fersen. Das letzte Spiel dieses Jahres findet am Samstag, den 16.12. um 19:30 Uhr in Ost-Mosheim statt, wo man gegen den Aufsteiger einen perfekten Jahresabschluss mit anschließender Weihnachtsfeier hinlegen möchte. Die HSG würde sich auf zahlreiche Unterstützung der Zuschauer freuen!

HSG: Decher, Weber; Martin, B. Dimmerling 6/1, S. Münker 3, Malolepszy 7, Blinzler 4, L. Dimmerling 4, Räther 2, L. Münker 1, Peppler 1, H. Dimmerling 5.

Schiedsrichter: Janson/Kreile.

Zuschauer: 150.

Zwei-Minuten-Strafen: 0/1.

Siebenmeter: 3/3.