Landesliga – Großenlüder gewinnt Derby

Flieden (jg) – In einem umkämpften Derby vor toller Kulisse hat Großenlüder am Ende verdient mit 33:30 (13:12) im Königreich gewonnen.

500 Zuschauer waren nach Flieden gekommen, um am Ende den ersten Sieg des SSV nach vielen erfolglosen Jahren bejubeln zu können: „Es weiß schon keiner mehr, wann wir das letzte Mal hier gewonnen haben“, scherzte Gäste-Trainer Udo Steinmüller. Beide Trainer waren sich einig, dass der Sieg verdient war und auch die Begründung der Coaches fiel gleich aus: Großenlüder habe besser zusammengespielt, Flieden brauche noch Zeit, erklärten Steinmüller und sein Pendant auf Fliedener Seite, Manuel Poch, unisono.

Die Gäste lagen fast über die komplette Spielzeit in Front, das letzte Unentschieden datierte aus der 40. Minute, als es 19:19 stand. Markus Hering, seines Zeichens Großenlüders Torwart, hielt in der Folgezeit mehrfach stark und so konnte sein Team entscheidend über 26:22 auf 32:27 davonziehen. Als das Spiel entschieden war, konnte das Heimteam noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Für den Ausgang des Spiels hatte dies jedoch keine Bedeutung mehr.
„Klar hatten wir uns ein bisschen mehr versprochen als die null Punkte aktuell. Die wichtigen Spiele kommen aber jetzt erst, gegen die direkten Konkurrenten muss gepunktet werden“, macht Poch klar. Auf Seiten der Gäste war die Freude natürlich groß „Es ist ein tolles Gefühl, aus Flieden als Gewinner heimzufahren. Gerade nach dem Abpfiff konnte jeder Zuschauer sehen, was Großenlüder für eine tolle Mannschaft hat. Da wurde gemeinsam ordentlich gefeiert“, so Steinmüller. Unter den Zuschauern befand sich übrigens die Hessenliga-Fußballmannschaft von Buchonia Flieden. Aber auch sie konnte nicht als Glücksbringer für die Handballer dienen.

Flieden: Poch, Reich; Takacs (8), Ebner (2), Fritz (6/2), Slanko (9), Bergmann (4), Bagus (1), Möller, Rehberg, Friedrich.
Großenlüder: Hering, Palm; T. Kreiss (1), M. Kreiss, Syla (1), Wagner (3), Hübl (1), L. Dimmerling (11/4), B. Dimmerling (7), Aschenbrücker (8), Medler, Helmer (1), Hendler.

Zuschauer: 500

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