Staufenberg (tg) – Die Landesliga-Handballer des SSV Großenlüder mussten sich beim HSC Landwehrhagen unnötig mit 33:36 (15:18) geschlagen geben. „Die Niederlage war sehr enttäuschend und hatte so nicht sein müssen“, erzählt Großenlüders Coach Udo Steinmüller, der von insgesamt schwierigen Bedingungen spricht. Kai Wagner, Alexander Hübl und Steffen Dimmerling waren gar nicht mit von der Partie. Stefan Heyl und Marius Helmer gingen angeschlagen ins Spiel. Die beiden Keeper Sebastian Palm und Marcus Hering haben Trainingsrückstand. Hinzukam dann noch, dass Benedikt Dimmerling und Adrian Hendler bereits nach 14 Minuten zwei Zeitstrafen bekamen und somit rot-gefährdet waren. „Die Zeitstrafen waren in keinster Weise gerechtfertigt“, ärgert sich Steinmüller und meint, dass sein Team nicht nur gegen Landwehrhagen, sondern auch gegen die Schiedsrichter gespielt habe.

Die Partie war bis zum Schluss offen. Nachdem die Hausherren zu Beginn der zweiten Hälfte mit fünf Toren vorne gelegen hatten, kämpften sie sich noch einmal zurück und verkürzten fünf Minuten vor Schluss auf 32:33. Dann ließ jedoch die Kraft nach, zudem sahen in der Schlussphase auch noch Thomas sowie Michael Kreiss die Rote Karte und die Lüderer standen in den letzten zwei Minuten in zweifacher Unterzahl auf dem Feld.

Großenlüder: Hering, Palm; Scherdin (1), Helmer (2), Hendler (2), Hartmann, L. Dimmerling (12), B. Dimmerling (9), Heyl (3), Medler, T. Kreiss (3), M. Kreiss.

Zuschauer: 200.

Quelle: www.osthessen-sport.de