Landesliga – Großenlüder siegt trotz schwacher Leistung – „Grauslich“
Oberweser (tg) – Schwach gespielt, trotzdem gewonnen: Die Landesliga-Handballer des SSV Großenlüder haben bei der HSG Wesertal mit 31:28 (15:18) gewonnen und dabei nicht mehr getan als nötig.

„Das Spiel war absolut grauslich“, meint SSV-Coach Udo Steinmüller, der von schwierigen Rahmenbedingungen spricht. So seien die Großenlüderer zu spät losgefahren, sodass sie nach zweieinhalbstündiger Busfahrt erst kurz vor Spielbeginn bei der HSG eingetroffen seien. Zudem kamen sie mit der engen Halle zunächst nicht gut zurecht. Dementsprechend schwach war auch der Start des SSV. Die Lüderer schienen noch gar nicht richtig auf dem Feld zu sein und produzierten viele technische Fehler. Die Gastgeber, die im Kampf um den Klassenerhalt einen Sieg bitter nötig gehabt hätten, „haben sich zerrissen und gekämpft. Man hat gemerkt, es geht für sie um alles“, berichtet SSV-Coach Udo Steinmüller. So lagen die Osthessen zur Pause mit drei Treffen in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel konnten sie sich allmählich steigern. So glich der SSV in der 44. Minute zum 23:23 aus und ging gleich darauf mit 24:23 in Führung. Drei Minuten vor Spielende stand es 28:28, dann zog die Steinmüller-Truppe das Tempo an und erzielte drei Treffer in Folge. „Wir haben leichtsinnige Fehler gemacht und dadurch hat Wesertal Oberwasser bekommen. Die Führung hat die Mannschaft dann beflügelt“, erzählt der Großenlüderer Trainer.

Großenlüder: Hering, Palm; Helmer, Heyl (3), Medler (2/2), B. Dimmerling (10/1), Hübl (2), Hendler, Scherdin, Wagner (1), L. Dimmerling (13), Hartmann.

Zuschauer: 120.

Quelle: www.osthessen-sport.de