Winterwanderung der Volleyball-Herren in
der Rhön
am 03. und 04. Februar 2007
Am 03. und 04.02.2007 führte die Herrenmannschaft der Volleyballer ihre
schon fast zur Tradition gewordene Winterwanderung in der Rhön durch. Los
ging es mit dem Treffen am Samstag um 8 Uhr am Lüdischen Bahnhof. (Eine
Person hatte gerade mal 3 Stunden Schlaf, zwischen Amtsfastnacht
und der Abfahrt!) Die Deutsche Bahn brachte uns dann nach Fulda. In Anbetracht
der Tatsache, dass wir nun fast eine Stunde Aufenthalt hatten, genehmigten wir
uns erst mal einen Kaffee und ein ordentliches Frühstück. Um kurz
nach 9 Uhr brachte uns ein Linienbus nach Hilders. Während der langen
und trockenen Fahrt tranken wir erst mal einen von Martins Obstlern und
stießen auf das Gelingen der Wanderung und unser Geburtstagskind Ansgar
an! In Hilders angekommen überraschte uns ein kurzer Regenschauer, was
der Stimmung aber keinen Abbruch tat! Von dort brachen wir dann in Richtung
Obernüst auf, wo in der Gaststätte Zur Post für die
Mittagszeit ein Tisch für uns reserviert war. Auf halber Strecke dorthin
machten wir erst mal eine zünftige Brotzeit inmitten eines Waldes. (Hier
sei an dieser Stelle Stefan herzlichen Dank gesagt, der für Wurst und Brötchen
gesorgt hatte!) Diese Stärkung kam zur rechten Zeit, denn im Anschluss
hatten wir mit den Auswirkungen des Sturmes Kyrill zu kämpfen. Da hatte
sich Martin ja eine super Strecke ausgesucht ;-) Es ging nun über querliegende
Bäume oder drunter durch und zum Teil musste man sich sogar durch das Dickicht
schlagen! An manchen Stellen konnte man auf Grund des herrschenden Chaoses kaum
den Vordermann erkennen! Aber auch diese Hindernisse wurde ohne Verluste gemeistert.
Nun ging es vorbei an einem Bauernhof auf direktem Wege zu unserem Mittagsziel
nach Obernüst. Doch halt! Wo war auf einmal Alex?
der hatte ein Schaf
entdeckt, mit der außergewöhnlichen Fähigkeit, nicht aufstehen
zu können (diejenigen, die dabei waren, wissen, was gemein(t) ist ;-) )
und einen Bildstock, der es ihm Wert war, etwas zurück zu fallen! Ob er
daraus einen Bericht für die Zeitung machen wollte? Eher nicht, dafür
von etwas anderem! Aber davon später mehr!
Nach einem wirklich sehr guten Mittagessen in der Gaststätte Zur
Post ging es mit Marschkompasszahl und guter Dinge über Boxberg in
Richtung ehemalige Zonengrenze. Hier wurde der Begriff Grenzschnaps
kreiert, der bei jeder Querung Anwendung fand! Anschließend kam es zu
einem Missgeschick mit Folgen für unseren Guide Alex, als ihn auf einmal
die Erdanziehungskraft überraschte und er sich dabei die Hose zerriss!
Aber zum Glück gab es in Habel, einem verschlafenen Rhöndörfchen,
eine äußerst hilfsbereite Wirtsfrau, die dem armen Kerl aus der Patsche
half und die Hose mit einer Original-Pfaff zumindest notdürftig flickte!
(nachzulesen auch in der Fuldaer Zeitung vom 05.02.07) Nun ging es aber ohne
Umweg zum heutigen Tagesziel Meerswinden. Das wurde auch höchste Zeit,
da es schon duster wurde und der Wirt bereits auf die Wandersleute wartete.
Nachdem die Zimmer bezogen waren, servierte der Hausherr wirklich eine hervorragende
Spansau. Bei dem ein oder anderen Bierchen und mehreren Dartspielen ließen
wir den Abend dann ausklingen. Am nächsten Morgen, nach einem rustikalen
Frühstück, traten wir langsam den Rückweg an! Über Ketten
und die Bildtanne begleitet von einigen Grenzschnäpsen liefen wir am frühen
Nachmittag in Gotthards ein. Dort aßen wir in der Gaststätte Rhönhof
zu Mittag!
Von dort holte uns Juni dankenswerter Weise mit einem Bus ab, damit alle pünktlich
zum WM-Finale der Handballer zu Hause waren!
Ein Dank gilt hier noch mal Alexander Gies und Martin Sippel, die die Tour
ausgearbeitet und uns immer (nahezu) sicher geführt haben!
Die Bilder hierzu gibt es hier.