Einige Bilder vom Bau des Beachplatzes
(ein Klick auf die Vorschau öffnet das größere Original):
(update:28.08.2004)
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Ein Bericht aus dem Landratsamt Fulda sowie der Gemeinde Großenlüder vom 14.06.2004
Erster Kreisbeigeordneter Woide übergibt
Scheck für Beachanlage an DJK-SSV Großenlüder
Eine Sporteinrichtung, von der es landesweit nur ganz wenige gibt, entsteht in der Gemeinde Großenlüder. Der DJK-SSV Großenlüder plant den Bau einer Beachanlage, auf der auch nationale Meisterschaften ausgetragen werden können. Hierzu muss die Spielfläche bestimmte Ausmaße aufweisen, die in Großenlüder aufgrund der räumlichen Gegebenheiten am Schul- und Sportzentrum eingehalten werden können.
An der Finanzierung der 12.500 Euro teueren Baumaßnahme beteiligen sich die Gemeinde Großenlüder mit einem Zuschuss von 2.000 Euro und der Landkreis Fulda mit einer Kreisbeihilfe von 1.250 Euro. Weitere Fördermittel beim Landessportbund Hessen sind beantragt. Außerdem hofft man auf die Unterstützung von privaten Sponsoren, die Patenschaften für die Verfüllung des Spielfelds mit insgesamt 250 Tonnen Sand übernehmen können. Hierzu muss der Untergrund bis zu einer Tiefe von 40 Zentimeter ausgehoben werden. Auch wurden Eigenleistungen in einem nicht unerheblichen Umfang in Aussicht gestellt.

Im Beisein von Bürgermeisterin Silvia Hillenbrand überreichte Erster Kreisbeigeordneter Bernd Woide (Mitte) einen Scheck über die Kreisbeihilfe an den stellvertretenden Vorsitzender der DJK-SSV Großenlüder, Peter Reinhardt, der den verhinderten Vorsitzenden Dr. Bernd Alles vertrat.
Weiterhin wohnten der Scheckübergabe auf dem Gelände der künftigen Beachanlage von Seiten des Gesamtvereins Kassierer Martin Sippel, als Vertreter der Volleyballabteilung Andreas Völlinger, Peter Schlitzer und Katharina Breuer, Dieter Derbort von der Gemeindeverwaltung sowie Diplom Ing. Thomas Hendler bei, der die Planung erstellt hat. Abteilungsleiter Andreas Völlinger und die Jugendbeauftrage der Volleyballabteilung Katharina Breuer führten aus, dass potentielle Interessenten insbesondere unter der jüngeren Generation angesprochen werden sollen, die beispielsweise im Urlaub Spaß an der Trendsportart gefunden hätten. In einem zweiten Schritt geht es über den reinen Fun-Charakter hinaus. Schrittweise sollen Jugendliche an ein leistungssportliches Training herangeführt werden. Neben dem Sandplatz, der auch für Beachhandball und Beachsoccer genutzt werden kann, ist ein Rasenspielfeld als Ausweich- und Erweiterungsfläche in die Gesamtkonzeption einbezogen.
Die nächstgelegenen vergleichbaren Anlagen befinden sich nach Angaben von Abteilungsleiter Völlinger in Frankenberg sowie im Rhein-Main-Gebiet. Bürgermeisterin Silvia Hillenbrand freute sich über die Ausweitung der Sport- und Freizeitmöglichkeiten in der Kerngemeinde und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung von Großenlüder. Die Gemeinde verpachte das entsprechende Grundstück kostenfrei an den Verein. Der Standort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Skateranlage sei hervorragend geeignet. Dieser Einschätzung schloss sich Erster Kreisbeigeordneter Woide an, der dabei auch die Lüdertalschule im Blick hatte. Der Landkreis habe im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten gerne geholfen.
Der Verein plant eine zügige Realisierung. Das Spielfeld soll Anfang Juli
zu Übungszwecken zur Verfügung stehen. Für September ist eine
Einweihungsfeier mit bekannten Spitzenspielern geplant, zu der auch der Erste
Kreisbeigeordnete Woide eingeladen wurde.
(15.08.2004)